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Test: Mario Power Tennis

Geposted von Wii-Master Am 17. März 2009

Momentan verwurstet Nintendo so einige Perlen vom Gamecube auf der Wii. Diese Spiele werden mit dem Namenszusatz New Play Control versehen und mit einer neuen Steuerung aufgebohrt.
Zu diesen „Wiimakes“ gehört auch Mario Power Tennis, das 2005 für den Gamecube erschienen ist. Glücklicherweise werden diese Titel nicht zum Vollpreis angeboten, sondern sind im Preisrahmen von 25-30 Euro erhältlich.

Grafisch sieht Mario Power Tennis aus wie ein typischer Mario Titel: Knallbunt aber zweckmäßig. Leider ist der Platz manchmal zu sehr mit diversen Effekten übersäht, das der Überblick leidet.
Ansonsten kann man bei der Umsetzung eines Tenniscourts nicht so viel verkehrt machen. Gespielt wird natürlich an Orten die nach den Charakteren gestaltet sind, z.B. Peach’s Dome, Luigis Villa etc.
Die Musik ging mir ausnahmsweise extrem auf die Nerven, aber ist glücklicherweise deaktivierbar. Selbstredend muß man im Spielverlauf erst weitere Plätze und Minispiele freispielen um das Spiel komplett nutzen zu können.
Die ersten Turniere sind schnell bestritten, bis man dann auf die etwas härteren Gegner trifft, dann zieht der Schwierigkeitsgrad an. Doch mit geschicktem Spiel und den diversen Powerschlägen der Charaktere kann man den ein oder anderen Punkt ergattern. Wer lieber realistisch Tennis spielen möchte, kann die Powerschläge im Einzelmatch-Modus auch deaktivieren.

Die neu umgesetzte Steuerung macht allerdings stutzig. Entweder ist sie enorm sensibel oder funktioniert einfach nicht korrekt. Aufschläge sind noch einigermaßen gezielt umsetzbar, alles andere scheint ein wenig dem Zufall überlassen. Auch nach wiederholtem durchblättern des Handbuchs und genauem Ausführen der Schläge werden diese einfach nicht korrekt ausgeführt. Stehen beide Gegner am Netz und will einen hohen Ball ins hintere Feld spielen um den Gegner auszutricksen, benötigt man eine gehörige Portion Glück. Auch ein Auswechseln der Wiimote inkl. der Batterien um den Controller zum Sündenbock zu machen brachte keine Besserung. Was gut funktioniert ist die Richtungssteuerung der Bälle. Wer das in WiiSports Tennis beherrscht hat damit auch bei Mario Power Tennis keine Probleme.
Gut umgesetzt ist die Spielersteuerung mit dem Nunchuk. Aufgrund des Kabels und dem kräftigen Ausholen mit der Wiimote kam eigentlich der Gedanke auf das Kabel müsse zu kurz sein, aber das paßt sehr gut.

Was auch enorm auffällt: Die Spielgeschwindigkeit ist langsamer als bei Wiisports. Es ist zwar eigentlich mehr Action auf dem Feld, bei WiiSports wirkt das alles jedoch rasanter, dynamischer.

Eigentlich kann Mario Power Tennis trotz des Mankos der Steuerung auch Spaß machen. Wäre da nur nicht diese unsägliche „Sprachausgabe“ der Charaktere. Wenn Waluigi auch nach dem 56. Schlag wieder und immer wieder „weowowoooeeeoohööüüüühhhheeewwwhhhh“ macht, braucht man schon nerven wie Drahtseile.

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One Response to “Test: Mario Power Tennis”

  1. […] mit einer neuen Steuerung aufgebohrt. Zu diesen Wiimakes gehört auch Mario Power Tennis … http://www.wii-fever.de Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäss

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