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Boom Blox – Ein Spiel für destruktive Naturen

Geposted von Wii-Master Am 20. Februar 2009

Wenn man den Namen Steven Spielberg auf einer Spielepackung liest, denkt man an alles Mögliche – nur nicht an ein Geschicklichkeitsspiel wie Boom Blox. Der bekannte Regisseur plante also kein spannendes Action-Adventure oder ähnliches, sondern ein Spiel das er mit seinen Kindern auf spielen kann.
Eine ehrbare Absicht. Und Boom Blox kann man durchaus als eines gelungensten Wii-Spiele bezeichnen.
Warum erklärt dieser Testbericht.
Ziel von Boom Blox ist es, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Schaden anzurichten. Im Detail bedeutet das man wirft Bälle, Bowlingkugeln und einiges mehr auf Türme aus Bauklötzchen um diese zum Einsturz zu bringen. Klingt einfach, wird aber im späteren Spiel sehr verzwickt. Denn um die passende Kettenreaktion auszulösen muß der Wurfwinkel und die Wurfgeschwindigkeit passen. Drei Möglichkeiten gibt es die über 300 Level zu lösen: Werfen, Schießen und Greifen. Geschoßen wird mit Projektilwaffen oder Lasern, das Greifen funktioniert wie bei Jenga – gaaaanz vorsichtig die Steinchen aus dem Turm ziehen.

Den diversen Zerstörungsmöglichkeiten stehen verschiedene Arten von Klötzchen gegenüber. Edelsteinklötze müßen zumeist alle den Boden erreichen, Bombenklötze lösen gewaltige Explosionen aus die widerum auslösen können das ein Strafklotz ungewollt den Boden erreicht. So reagieren beispielsweise Chemieklötze miteinander wenn sie sich berühren und lösen weitere Reaktionen aus. Ein so geschickt zum Stürzen gebrachter Turm kann das ganze Level mit einreißen.

Vier Spielmodi bietet Boom Blox: Entdeckung, Abenteuer, Erstellen und Multiplayer. Im Entdecken-Modus wird man in das Spiel eingeführt, nach dem Tutorial werden die Level natürlich schwerer und man muß vor dem Werfen doch mal überlegen und mehrere Versuche machen. Im Abenteuer-Modus führen einen die „Bloxtiere“ durch eine Geschichte, in denen diverse Aufgaben gelöst werden müßen.
Ist man in den beiden vorangegangenen Modi erfolgreich, bekommt man Belohnungen in Form von Bauteilen die im Erstellen-Modus verfügbar werden. Hier kann man nach Herzenslust eigene Turmkonstruktionen errichten – und auch gleich wieder einreißen. Die eigenen Kreationen können auch über WiiConnect24 mit anderen Spielern ausgetauscht werden.
Bleibt der Multiplayer-Modus und der ist sehr umfangreich. Man kann kooperativ spielen oder gegeneinander, die Spieler können sich Ihre eigenen Burgen zerschießen oder mit Wasserpistolen versuchen sich gegenseitig die Blöcke zuzuschieben. Als Perle gibt es auch das bekannte Jenga-Prinzip, die Spieler müßen nach und nach Blöcke aus einen Turm ziehen so das dieser nicht einstürzt.

Die Steuerung erklärt sich von selbst und ist intuitiv: Mit der Wiimote zielt man wo man hin werfen möchte, drückt A, ausholen, A gedrückt halten, Wurfbewegung ausführen und A loslassen. Schon fliegt der Ball und trifft hoffentlich den richtigen Klotz. Mit B oder dem Nunchuk dreht man die Ansicht.
Grafisch schießt Boom Blox keinen Vogel ab – dafür verhalten sich mehrere Dutzend herumfliegende Blöcke physikalisch korrekt. Vielleicht wurde dafür einfach die nötige Rechenleistung benötigt. So sieht Boom Blox aus wie eins der bei Hardcore-Fans ungeliebten, schnell produzierten Casual-Spiele, hebt sich aber durch die kreative Idee erfreulich von der Masse andere Wii Spiele ab.

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