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Agatha Christie – Und dann gab’s keines mehr

Geposted von Wii-Master Am 22. Oktober 2008

Das Spiel bekam ich geschenkt mit den Worten: „Ist mal was anderes.“
Ok, ich als alter Adventure-Fan war nicht unbegeistert, also Spiel ins Laufwerk und los. Zuerst war ich doch ziemlich ernüchtert: Die Umgebungsgrafik ist ok, die Animationen und die Figuren hätten durchaus besser gelingen können – das tut dem Spielspaß aber zum Glück keinen Abbruch.
Wer die Geschichte nicht kennt: 10 Menschen werden auf eine Insel eingeladen, von einem gewissen Mr. Owen.Leider tritt dieser nur mit Hilfe einer Schallplatte in Erscheinung und den 10 verdutzten „Gästen“ wird mittels dieser ihre Schandtaten offenbart. Jeder von Ihnen ist ein Mörder und so wird jeder von ihnen auf dieser Insel sterben müßen. Das Ganze geschieht in Kapiteln synchron mit den (umgebauten) Versen des Gedichts 10 kleine Negerlein (aus moral-ethischen Gründen wurde das wohl in 10 Kleine Leichtmatrosen umgewandelt) in denen die Morde mehr oder weniger offensichtlich angekündigt werden.

Zurück zum Spiel: Man selber spielt keinen der Gäste sondern den Fährmann der wegen eines Sturms nicht zurückfahren kann und dann sein Boot zerstört am Steg vorfindet.
Leider kann man sich nicht komplett frei bewegen, sondern nur an die vom Spiel vorgegebenen Stellen gehen. Das ist nicht unbedingt ein Nachteil, aber wenn man halt anderes gewöhnt ist…
Die Übersetzung ist ganz gut gelungen, die Sprecher hätten etwas Enthusiasmus vertragen können, aber die Geschichte hält einen wirklich bei der Stange, denn man will auch irgendwann wissen wer der Mörder ist.
So sucht man also nach Hinweisen,löst diverse (macnchmal nicht offensichtliche) Rätsel – verhindern kann man aber nur den letzten Mord. Wichtig ist das man immer mit jedem spricht, denn das Programm wartet immer auf ein bestimmtes Ereignis damit die Geschichte weitergeht. Andererseits ist es egal ob man bestimmte Handlungen in Kapitel 3 oder 5 macht, in dieser Hinsicht ist das Spiel nicht linear.
Ein wneig Wii-Steuerung wurde auch mit reingepackt, so muß man schaufeln, drehen und diverse andere kleine Tätigkeiten. Das artet aber nicht aus und ist auch eher ein Gag.

Also, wem ein bisschen hölzerne Animationen und ein paar unlogische Rätsel nichts ausmachen – und auf Adventures steht – der greife zu. Ist was für den kalten Herbstabend.
Das Spiel endet übrigens anders als das Buch – das korrekte Ende wird am Schluß aber auch nochmal vorgestellt.

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